Die AfD – auch für Einwanderer eine Option?

War die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) bei der Bundestagswahl noch denkbar knapp mit 4,7% gescheitert, hat sie bei den Wahlen zum Europäischen Parlament mit 7% der Stimmen und sieben Sitzen einen viel beachteten Erfolg feiern können.

Die Kernthemen der AfD sind durchaus auch in der türkischen Einwanderercommunity präsent: Auch in dieser ist die Unzufriedenheit mit der EU hoch, die Rettungsschirmpolitik erregt Misstrauen und die Aussicht auf ein Vereintes Europa mit noch mehr an politischer Macht ist für viele eher ein Albtraum als eine positive Vision.

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Gaucks Fauxpas: Eine Entschuldigung wäre angebracht

Er bedient seit seinem Amtsantritt die Ressentiments der Springerpresse in der moralisierenden Pose einer Claudia Roth. Mit seiner Symbolpolitik in Ankara ist Gauck jedoch zu weit gegangen.

Mehr dazu in der Deutsch-Türkischen Zeitung.

Erdo in Berlin

Er ist der Gottseibeiuns aller selbsternannten „Verteidiger europäischer Werte“ und ist auch in der Türkei selbst seit Jahrzehnten umstritten.

Heute ist der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan wieder in Deutschland zu Gast, wird hier mit Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier zusammentreffen und am Abend im Tempodrom eine Rede zu voraussichtlich an die 10 000 in Deutschland lebenden Türken halten.

Doch wer ist Recep Tayyip Erdoğan? Wie lässt sich sein eigenwilliger und oft polarisierender Politikstil erklären? Wo kommt er her und wo will er hin?

Ich habe für das Deutsch-Türkische Journal ein Porträt jenes Politikers erarbeitet, der seit 2002 die Türkei regiert. Wer sich gerne ein unvoreingenommenes Bild von dieser Person mit all ihren Licht- und Schattenseiten machen möchte, kann dies hier tun.

Timeo Germanos et democratiam docendes – Wider den deutschen Belehrungsdrang!

Der Schulmeister in Aktion.

Der Schulmeister in Aktion.

„Die Deutschen lieben die Demokratie aus den falschen Gründen“ titelte der „Cicero“ einem kürzlich erschienenen Essay von Alexander Grau. Ihre vermeintlichen Verehrer entpuppen sich, so Grau, „in Wahrheit als etatistische Freiheitsskeptiker. Dabei sollte die Demokratie das Individuum schützen und nicht die Gemeinschaft.“

Auch die „publikative“ misstraut – wenn auch in anderem Zusammenhang – dem Hang deutscher Eliten, sich vom Musterschüler zum Lehrmeister aufzuschwingen, wenn es darum geht, ungefragt auf vermeintliche oder tatsächliche Defizite in anderen Ländern hinzuweisen, mit denen man aus welchen Gründen auch immer des Öfteren zu tun bekommt. Weiterlesen