Warum ich im Kalten Krieg 2.0 den Dienst verweigere

„Die Russen kommen“ – und die Schlagzeilen in den Medien klingen wieder wie vor 30 Jahren. Doch immer mehr Menschen merken, dass jetzt alles anders ist.

Das vergangene Wochenende und das erfolgreiche und offenbar auf keine Widerstände in der Bevölkerung gestoßene Einsickern russischer Einheiten auf der Krim hält Europa in Atem. Moskau sieht die Maßnahme als friedenssichernd an. Da zu den „Euromaidan“-Kräften, die auf extralegale Weise den gewählten Präsidenten Janukowytsch aus seinem Amt vertrieben hatten, auch rechtsextreme und neonationalsozialistische Kräfte gehörten und zu den ersten Maßnahmen der neuen Regierung die Beseitigung eines Sprachengesetzes, welches die Rechte der russischsprachigen Bevölkerung schützen sollte, sowie die Ankündigung, die russische Schwarzmeerflotte aus dem Land haben zu wollen, zählten, hielt es Moskau zum Schutz der russischen Bevölkerung für nötig, Maßnahmen zu treffen. Weiterlesen

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Amerika muss bis an den Bosporus reichen

Nun, Herzilein, natürlich taugt die Katastrophe von 1914 nicht zur Rechtfertigung nationaler Machtpolitik. Aber sie taugt auch nicht zur Begründung für ein vereinigtes Großeuropa mit Weltmachtambitionen. Sie taugt höchstens als Mahnung in dem Sinne, als Europa nie wieder ein weltpolitisch relevanter Faktor werden darf.

Wer zu spät kommt…

Charlie Manson wird jetzt wohl stinksauer in seiner Zelle sitzen.

Hätte er gewartet, bis Jelzin in Russland regiert, seine Nummer mit Sekte und Helter Skelter dann dort abgezogen und danach Putin kritisiert, ginge er wahrscheinlich auch noch als umjubelter „Kreml-Kritiker“ und „politischer Gefangener“ durch.

Lass uns aufwachen und Reagan wieder Präsident sein!

President_Reagan_and_Prime_Minister_Margaret_Thatcher_at_Camp_David_1986@ Wikipedia

Vergesst die schiefen Vergleiche zwischen 2014 und 1914! Die „Daily Mail“ hat uns zum Jahresbeginn darauf hingewiesen, dass wir zum Jahresbeginn eigentlich gut und gerne auch die Kalender des Jahres 1986 wieder ausmotten und an die Wände hängen könnten, da die Tage exakt gleich fielen.

Nun, dass es nicht 1986 ist, merke ich unter anderem daran, dass am heutigen 2.1. kein Schnee liegt und sich nicht wie damals eine fiese Erkältung ankündigt, die mich für die letzten Tage der Ferien mit den Eltern ans Bett fesseln würde. Allerdings wäre das MAD-Lesen dabei heute nicht mehr das Erlebnis, das es damals war: Seit Ende der 80er-Jahre war das Magazin absoluter Schrott geworden, was auch mit am Abgang Herbert Feuersteins als Chefredakteur lag. Weiterlesen