Die AfD – auch für Einwanderer eine Option?

War die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) bei der Bundestagswahl noch denkbar knapp mit 4,7% gescheitert, hat sie bei den Wahlen zum Europäischen Parlament mit 7% der Stimmen und sieben Sitzen einen viel beachteten Erfolg feiern können.

Die Kernthemen der AfD sind durchaus auch in der türkischen Einwanderercommunity präsent: Auch in dieser ist die Unzufriedenheit mit der EU hoch, die Rettungsschirmpolitik erregt Misstrauen und die Aussicht auf ein Vereintes Europa mit noch mehr an politischer Macht ist für viele eher ein Albtraum als eine positive Vision.

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Die Hassobjekte der Nation

Und so sehen sie aus, die „Verfassungsfeinde“ und „Obskuranten“, vor denen Deutschland erzittert, wenn es sich nicht gerade über Putin, die NSA oder Israel empört:

@ Deutsch Türkische Kulturolympiade

@ Deutsch Türkische Kulturolympiade

Wie jedes Jahr entblöden sich „Qualitätsmedien“ nicht, die Deutsch-Türkische Kulturolympiade in die Nähe dunkler Machenschaften zu rücken und Politiker, die sie besuchen, Grußworte sprechen oder die Schirmherrschaft darüber übernehmen, anzugreifen.

Die türkischen Kulturolympiaden finden jährlich in aller Welt statt. Sie laufen ab wie ein Kultur- und Talentwettbewerb, Kinder und Jugendliche aus aller Welt nehmen daran teil. Hinter der Olympiade steht die Hizmet-Bewegung, die in über 140 Ländern Bildungseinrichtungen unterhält. Mehrere tausend Teilnehmer tragen unter anderem Lieder und Gedichte in türkischer oder in ihrer Landessprache vor, jeder Teilnehmer jeweils in der Sprache, die nicht die eigene Muttersprache ist. Für Kinder und Jugendliche aus Syrien, die in der Türkei und anderen Ländern in Flüchtlingslagern leben, ist die Teilnahme an dem Wettbewerb beispielsweise eine der wenigen Möglichkeiten, dem tristen Alltag zu entfliehen.   Weiterlesen

Homo-Debatte: Das wirklich Kranke ist der Etatismus

Ob es „gut so“ ist, dass Matthias Matussek sich selbst als „wohl homophob“ outet, kann und will ich nicht beurteilen. Man mag nicht zuletzt die bereits in der Unterüberschrift enthaltene Darstellung, mittlerweile hätte Homophobie dem Antisemitismus als schlimmste ideologische Sünde den Rang streitig gemacht, als geschmacklos abtun.  Und doch wird selbst diese durch die einseitige Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ zur Ukraine, wonach man sich als guter Deutscher gefälligst auf die Seite der antisemitischen „Swoboda“ zu schlagen habe, um dem bösen „homophoben“ Putin eins auszuwischen, täglich mehrfach unfreiwillig unterstreichen.

Fakt ist, dass Matusseks Artikel in der „Welt“ mit fast 30 000 Likes eine Verbreitung in einer Größenordnung erreicht hat, die an Birgit Kelles Heavy-Rotation-Text „Dann mach doch die Bluse zu“ erinnert. Die Folgen waren diesmal der übliche Shitstorm seitens derjenigen, die bloß die Überschrift gelesen hatten und ein nun schon über mehrere Tage hinweg anhaltendes aneinander Vorbeireden zwischen Matussek und dem Chefredakteur Alexander Görlach auf „The European“. Weiterlesen

UNO, halt’s Maul!

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UNO will nicht nur dem Vatikan ihre Agenda diktieren.
@ frankoko

Was macht eine NGO zur NGO? Nun, dass sie eine „Nichtregierungsorganisation“ ist. Sie regiert nicht. Regiert sie nicht, weil sie so unpolitisch ist und nur ein Verein wie der ADAC, ein Zusammenschluss wie die Gewerkschaft oder irgendein loses Netzwerk ist? Nein. NGOs sind im Regelfall sogar höchst politisch und wenn Medien über ein bestimmtes politisches Thema berichten, werden dazu nicht nur die Stimmen der in der gesetzgebenden Körperschaft vertretenden Parteien eingeholt, sondern in gleichem Ausmaß auch die von NGOs, die sich des jeweiligen Themas in besonderem Maße verschrieben haben.

Warum aber regieren NGOs dann nicht? Warum bringen sich ihre Wortführer nicht in bestehende Parteien ein und bewerben sich um Mandate? Nun, nicht selten machen sie das sogar. Einzig gelingt es ihnen nicht, die nötigen Mehrheiten zu erzielen, um auf die Wahlliste gesetzt zu werden, geschweige denn, gewählt zu werden. Und warum nicht? Nun, aus dem gleichen Grund, warum die NPD oder die MLPD nicht an der Regierung sitzen: Ihre Agenden sind der Mehrheit der Bürger schlichtweg zu extrem. Weiterlesen

Nationalstolz-Debatte auf DTZ: Patriotismus nicht erst bei GEW erbitten!

Ich habe mit großem Interesse den bisherigen Gang der Debatte zwischen Mustafa Esmer und Christian Runkel verfolgt. Mustafa Esmer hatte diagnostiziert, dass die Fremdenfeindlichkeit und der rassistische Kleingeist in unserem Land viel mit der Unfähigkeit zur Selbstbejahung zu tun haben, zu der auch ein gesundes Nationalbewusstsein gehöre. Christian Runkel antwortete darauf, Deutschland brauche keinen Nationalstolz, weil es nur als kleines Volk Platz für andere hätte.

Ich sehe in letzterer These ein anschauliches Beispiel dafür, dass „gut gemeint“ nicht selten das Gegenteil von „gut“ ist. Denn während andere Nationen ihre Höhen und Tiefen hatten und gelernt haben, damit umzugehen, fallen wir von einem Extrem ins andere. Und das ist alles andere als beruhigend.

Die nationale Selbstverleugnung in weiten Teilen des Landes ist keine Tugend, sondern nur ein weiterer Sonderweg. Die ostentative und nicht selten mit einem unguten Gestus moralischer Überlegenheit einhergehende Leisetreterei ist Nicht-„Biodeutschen“ sogar höchst verdächtig. Sie ruft auch keinen Respekt hervor, sondern Verachtung. Und sie ist ein Quell einer Großmannssucht durch die Hintertür, wie wir sie auf dem Wege eines von den Eliten verordneten Europäertums erleben.

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Nur ein Wort zu Meisner

Ich freue mich über jede kinderreiche Familie, weil jedes Kind eine Chance bedeutet, etwas besser zu machen und das Gute von dem, was die Generationen zuvor geschaffen hatten, zu behalten und weiterzutragen für künftige. Es ist eine Chance, etwas von dem, was die Familie, die Religion, die Nation ausmacht, weiterzutragen und weiterzuentwickeln. Ich sehe da keinen Anlass, einen Unterschied danach zu machen, welche religiöse Prägung die jeweilige Familie hat. Vor allem da jede Religion das Leben als Geschenk betrachtet und der Kinderreichtum ein sichtbares Zeichen ist, dass man die oben genannten Werte schätzt.

Almighurt ist homophob und diskriminiert Samoaner

Ich sehe nur noch fern, wenn Fußball kommt oder Crime Series, die ich noch nicht auf DVD haben sollte (was immer seltener der Fall ist). Auf diese Weise verpasse ich nicht nur Höhepunkte wie die Konfrontation zwischen Markus Lanz und Sarah Wagenknecht oder das Dschungelcamp, sondern auch Zigtausende von Werbespots – von denen gefühlte 80% als wenig kreativ und ziemlich vorhersehbar erscheinen. Und die sind immerhin noch besser als all jene, die beim Versuch, „unkonventionell“ zu sein, Geschmacksgrenzen überschreiten.

Anstoß erregte allerdings kürzlich jener Beitrag von Almighurt:

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