UNO, halt’s Maul!

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UNO will nicht nur dem Vatikan ihre Agenda diktieren.
@ frankoko

Was macht eine NGO zur NGO? Nun, dass sie eine „Nichtregierungsorganisation“ ist. Sie regiert nicht. Regiert sie nicht, weil sie so unpolitisch ist und nur ein Verein wie der ADAC, ein Zusammenschluss wie die Gewerkschaft oder irgendein loses Netzwerk ist? Nein. NGOs sind im Regelfall sogar höchst politisch und wenn Medien über ein bestimmtes politisches Thema berichten, werden dazu nicht nur die Stimmen der in der gesetzgebenden Körperschaft vertretenden Parteien eingeholt, sondern in gleichem Ausmaß auch die von NGOs, die sich des jeweiligen Themas in besonderem Maße verschrieben haben.

Warum aber regieren NGOs dann nicht? Warum bringen sich ihre Wortführer nicht in bestehende Parteien ein und bewerben sich um Mandate? Nun, nicht selten machen sie das sogar. Einzig gelingt es ihnen nicht, die nötigen Mehrheiten zu erzielen, um auf die Wahlliste gesetzt zu werden, geschweige denn, gewählt zu werden. Und warum nicht? Nun, aus dem gleichen Grund, warum die NPD oder die MLPD nicht an der Regierung sitzen: Ihre Agenden sind der Mehrheit der Bürger schlichtweg zu extrem. Weiterlesen

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Skandal! Christen, die an Gott glauben…

Idea berichtet aus Dresden:

„Evangelikale haben in der sächsischen Landeskirche zu viel Einfluss. Diese Ansicht vertritt die freie Journalistin Jennifer Stange (Leipzig) in einem ausführlichen Beitrag mit dem Titel „Evangelikale in Sachsen. Ein Bericht“, der im Januar in der Reihe „Weiterdenken“ der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen (Dresden) erschienen ist. Wie sie schreibt, ist für Evangelikale die Bibel Lebens- und Glaubensgrundlage: „Sie glauben häufig nicht nur an Gott, sondern auch an das Böse, an den Teufel, sie glauben an das Jüngste Gericht und sie glauben, dass Jesus auf die Erde zurückkommt. […] Die Evangelikalen „machen an der Kirchenpforte nicht halt“, so Stange. Stattdessen wollten sie die Gesellschaft verändern und riefen zu mehr Engagement in der Politik auf. Mitunter seien ihre Glaubensauffassungen „fundamentalistisch“.“ Weiterlesen

AfD: Konservativ? Liberal? Scheißegal!?

Der Europawahlkampf hat noch nicht einmal seine heiße Phase erreicht und schon ist die AfD in aller Munde. Wie unruhig die etablierten Parteien sind, zeigen nicht wenige Schlagzeilen der letzten Tage. Da will die FDP als „Anti-AfD“ in den Wahlkampf ziehen – und wirft mit Holger Krahmer den einzigen Europaabgeordneten von der Liste, der im Laufe der letzten Legislaturperiode mehr gezeigt hat als aufgeblasene Europatümelei, gepaart mit Ergebenheit gegenüber linkslastiger Ideologie.

Dann belehrt uns „Die Welt“ pflichtschuldigst darüber, wie falsch die AfD nicht mit ihren wirtschaftspolitischen Vorstellungen liegen würde – nicht ohne unerwähnt zu lassen, dass am 25. Mai ein „Erdrutschsieg“ der erstmals kandidierenden eurokritischen Partei ins Haus stehen könnte.

„Endstation Rechts“ wiederum wartet mit einem zweifellos wenig vorteilhaften Bericht auf, der Ergebnisse einer Mitgliederbefragung im bayerischen Landesverband zum Thema hat, die islamfeindliche Ressentiments in Teilen der Partei offenbaren – wobei allerdings zu bedenken ist, dass die Repräsentativität solcher Ergebnisse nicht zuletzt dadurch relativiert wird, dass die Entschlossenheit gerade solcher Kreise, sich an Befragungen dieser Art zu beteiligen, überdurchschnittlich hoch sein dürfte. Abgesehen davon, dass es einer gewissen Pikanterie nicht entbehrt, dass die SPD, von welcher das Projekt „ER“ ausgeht, selbst nicht frei von solchen Ideen ist: Immerhin gehören, wenn man es genau nimmt, Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky nicht der AfD an. Weiterlesen

Wider Hübners AfD-Kritik: „Politisch unkorrekt“ heißt nicht automatisch klug

Politisch unkorrekte Kreuzritter im Kampf gegen den Islam

Politisch unkorrekte Kreuzritter im Kampf gegen den Islam

Einer jungen Partei können schon mal Fehleinschätzungen geschehen. Auch die AfD war und ist vor solchen nicht gefeit. Eine davon war offenbar, die in Frankfurt/Main agierende Fraktion der „Freien Wähler“ unter ihrem Vorsitzenden Wolfgang Hübner an die Partei anzubinden, nachdem FW-Chef Hubert Aiwanger größte Mühe hatte, diese aus seiner eigenen politischen Bewegung zu entfernen.

Hübner kam einem Parteiausschluss bei den FW Aiwangers zuvor, indem er sich als Überläufer inszenierte und die AfD nahm ihn bereitwillig auf. Offenbar erschien die Aussicht, in einer Metropole über ein Stadtratsmandat zu verfügen, so verlockend, dass man die Ansichten dieses Mannes und seiner Fraktion nicht genauer unter die Lupe nahm. So hatte Hübner nicht lange vor seinem AfD-Beitritt noch im Wege einer Täter-Opfer-Umkehr den rassistischen Terror des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) relativiert, indem er dazu bemerkte, die Morde würden  „von verschiedenen Einwanderer-Lobbyisten in unverschämter Weise genutzt […], um von dem Staat zusätzliche materielle und ideelle Zuwendungen zu fordern“ und „Islam-Kritik zu unterdrücken“. Weiterlesen

Schwarz-grünes Hessen gegen die Republikflucht

Aus dem Comic "This Godless Communism", Treasure Chest 1961

Aus dem Comic „This Godless Communism“, Treasure Chest 1961

Die Medien und das „Bildungsbürgertum“ haben es der Bundes-CDU immer noch nicht verziehen, dass sie ihr „Wunschprojekt“ Schwarz-Grün nicht auf Bundesebene umgesetzt hat.

Nun spricht die Bilanz derartiger Unterfangen ja eine klare Sprache: Nach der ersten schwarz-grünen Koalition in Hamburg wurde die Union mit -20% geradezu pulverisiert, während die SPD unter Olaf Scholz erstmals seit die absolute Mehrheit errang. Wenig später versuchte Norbert Röttgen sein Glück. Der Minister, der schon mal jedem Bürger ein persönliches CO2-Kontingent zugeteilt sehen wollte, war so optimistisch, dass er die schwarz-grünen Gedankenspiele gar nicht erst bis nach der Wahl auf kleiner Flamme kochte – und wurde vom Wähler mit einem Minus von 8% in die Wüste geschickt. Im Saarland war es die FDP, die an Stelle der CDU die Prügel für „Jamaika“ einstecken musste – jedoch wurde die Union auch hier vom Wähler in eine Große Koalition gezwungen.

Irgendwas an der Botschaft „Wir wollen keine Steigbügelhalter der Grünen wählen“ scheint die Union aber immer noch nicht verstanden zu haben. Und deshalb fand sich nun in Hessen eine Koalition der German Angst zusammen – und prompt waren die Panik vor der „menschengemachten Klimakatastrophe“, vor dem Fracking, vor Kohle und Atomkraft bzw. überhaupt vor allem, was nach Lebensqualität riecht, und jene vor der Einwanderung, vor religiösen Minderheiten und vor allem, was nicht der imaginären „Leitkultur“ entspricht, vereint wie Meerjungfraumann und Blaubarschbube.   Weiterlesen

7,2 Milliarden Menschen auf der Welt – na und?!

In einem bemerkenswerten Beitrag in der „Welt“ tritt der in New York lebende Journalist Hannes Stein dem malthusianischen Denken entgegen, das immer noch einen prägenden Einfluss auf die öffentliche Meinung und auch politische Entscheidungen in vielen Teilen der Welt habe. Hannes Stein diagnostiziert vor allem bei westeuropäischen Anhängern der These von einer angeblichen „Überbevölkerung“ rassistische Ressentiments.

Selbst der Vordenker der kommunistischen Bewegung, Friedrich Engels, hatte mit dem Prediger Thomas Malthus den geistigen Ziehvater jenes antihumanistischen Denkens als Scharlatan entlarvt, das sich später in den Ideen der Eugenik und diversen Rassentheorien, die sogar schon lange vor Hitler zum „wissenschaftlichen Konsens“ an Universitäten gehörten wie heute die Theorie von der „menschengemachten Erderwärmung“, ebenso wiederfand wie nach dem Krieg in den Vorstellungen der „Ökologiebewegung“. Weiterlesen