Vollendete Tatsachen auf der Krim

Der 16. März steht vor der Türe und es deutet nichts darauf hin, dass die lokalen Autoritäten der Autonomen Krimregion von ihrem Plan, das Referendum über den Beitritt zur Russischen Föderation durchzuziehen, abrücken werden.

Die USA und die EU drohen mit Sanktionen, stellen Moskau in Aussicht, dass diese sehr schmerzhaft sein würden – und beeindrucken die russische Führung damit nur bedingt. Immerhin weiß Präsident Putin so gut wie alle anderen auch, dass Russland sich im eurasischen Raum nicht über einen Mangel an potenziellen Abnehmern seines Erdgases beklagen kann. Und er weiß, dass Westeuropa auf Grund seiner ökoideologischen Luxuswehwehchen bis auf weiteres nicht einmal durch einen flächendeckenden Ausbau der Atomkraft oder des Frackings aus eigener Kraft an Energieproduktion ersetzen könnte, was ein Ausfall russischer Erdgaslieferungen nach sich ziehen würde.

Schwarz-grüne Allianz im Europaparlament will Schröder zum Schweigen bringen

Das merkt man zum Teil auch in Deutschland und deshalb hat auch Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel angekündigt, sein Bestes zu tun, um diese Kamikazeaktion großeuropäischer Traumtänzer zu verhindern. Es bleibt bloß abzuwarten, ob die „toleranten westlichen Demokraten“ aus der schwarz-grünen Ecke auch ihm früher oder später einen Maulkorb verpassen wollen, so wie dies kürzlich im Europaparlament der Fall war, wo das Parlament dem Altkanzler Gerhard Schröder wegen dessen differenzierter Betrachtung des Konflikts weitere Wortmeldungen untersagen wollten: Ein an Dreistigkeit nicht zu überbietender Versuch, unbequeme Stimmen zum Schweigen zu bringen, wie man ihn bestenfalls aus Militärdiktaturen der Dritten Welt kennt. Weiterlesen

Warum ich im Kalten Krieg 2.0 den Dienst verweigere

„Die Russen kommen“ – und die Schlagzeilen in den Medien klingen wieder wie vor 30 Jahren. Doch immer mehr Menschen merken, dass jetzt alles anders ist.

Das vergangene Wochenende und das erfolgreiche und offenbar auf keine Widerstände in der Bevölkerung gestoßene Einsickern russischer Einheiten auf der Krim hält Europa in Atem. Moskau sieht die Maßnahme als friedenssichernd an. Da zu den „Euromaidan“-Kräften, die auf extralegale Weise den gewählten Präsidenten Janukowytsch aus seinem Amt vertrieben hatten, auch rechtsextreme und neonationalsozialistische Kräfte gehörten und zu den ersten Maßnahmen der neuen Regierung die Beseitigung eines Sprachengesetzes, welches die Rechte der russischsprachigen Bevölkerung schützen sollte, sowie die Ankündigung, die russische Schwarzmeerflotte aus dem Land haben zu wollen, zählten, hielt es Moskau zum Schutz der russischen Bevölkerung für nötig, Maßnahmen zu treffen. Weiterlesen

Der Tagesspiegel dankt der örtlichen Kameradschaft

Militante Antikapitalisten, Globalisierungskritiker und Kämpfer für sozialistische Werte im Einsatz (Bild: Wikipedia)

Militante Antikapitalisten, Globalisierungskritiker und Kämpfer für sozialistische Werte im Einsatz (Bild: Wikipedia)

„Sie gelten als Schläger, Nazis und Alkoholiker. Dabei ermöglichen sie uns ein Leben, in dem das Gesindel die Rolle spielt, die ihm zusteht: keine.
Verteidigung des viel gescholtenen kleinen Mannes.
Nicht alle Rechte sind gute Menschen. Es gibt ausgesprochene Dummköpfe unter ihnen, und wenn sie – jede andere Form von Gewalt ist natürlich nicht tolerierbar – mal eine Dönerbude abfackeln oder einen Jugendklub auseinandernehmen, ist das ärgerlich und falsch. Aber auch zu verkraften.
Mich beruhigt es, in einem Dorf zu leben, das eine starke, aktive nationale Jugend hat. Weil ich dann sicher bin, dass sich auf unseren Straßen keine Leute rumtreiben, die wir hier nicht haben wollen.
Ach ja, übrigens: Diese Menschen machen das ehrenamtlich.“

Oder so ähnlich. Weiter geht’s hier.

Wenn die FAZ zum Teil der Autonomen Bewegung wird

Ob er sein FAZ-Abo schon bezahlt hat? (Bild: Wikipedia)

Ob er sein FAZ-Abo schon bezahlt hat?
(Bild: Wikipedia)

Ich weiß nicht, ob unter den Autonomen genauso über die Idee gelacht wird, dass ausgerechnet die FAZ sich auch schon mal zur Vorkämpferin für „herrschaftsfreie Räume“ und „gegen Kapital, Sexismus und den Gentrifizierungsterror“ aufschwingt, wie hier beim „Klassenbewussten Kleinbürger“.

Ich wusste aber sehr gut, warum ich meiner Freundin, als sie in der Zeit kurz nach unserem Kennenlernen in ihren jungen Jahren und wenige Jahre vor dem Abitur so enthusiastisch war, den Polizeiberuf zu ergreifen, diesen Wunsch mit Engelszungen ausredete.

Es war die Zeit des Mordes an Michèle Kiesewetter – der, wie wir heute wissen, der damals noch nicht entdeckten NSU-Terrorzelle anzulasten war. Aber das war nicht der einzige Grund, warum ich mich gezwungen sah, den Spaßverderber zu machen. Ich dachte vor allem auch an die vielen Beschwerden über die im Verhältnis zur Belastung karge Bezahlung, an Gefahren (von extremistischen Demonstrationen bis hin zu Fußball-Hooligans), vor allem aber daran, dass kein anderer Berufsstand – abgesehen vielleicht von den Bundeswehrsoldaten – in der veröffentlichten Meinung dermaßen zu den Parias der Nation gestempelt wird wie unsere Polizeibeamten. Weiterlesen

Warum mein Austritt das Ende der AfD bedeutet

Sehr geehrter Herr Lucke,

da Sie auf Grund der Geheimdiplomatie, die in der Führungsspitze herrscht, vielleicht noch nicht mitbekommen haben, dass ich, Graf Enoch Koks von und zur Halde, erfolgreicher Repräsentant der Stufe II in der HMI-Struktur Kevin Lehmann und freischaffender politischer Berater, in der Vorwoche nach sechs Monaten Mitgliedschaft aus Protest mein Amt als stellvertretender Kreisschatzmeister des Ortsverbandes Ibbenbüren-Bockraden zurückgelegt habe, erkläre ich nun auf diesem Wege meinen Austritt aus der Alternative für Deutschland. Weiterlesen