Skandal! Christen, die an Gott glauben…

Idea berichtet aus Dresden:

„Evangelikale haben in der sächsischen Landeskirche zu viel Einfluss. Diese Ansicht vertritt die freie Journalistin Jennifer Stange (Leipzig) in einem ausführlichen Beitrag mit dem Titel „Evangelikale in Sachsen. Ein Bericht“, der im Januar in der Reihe „Weiterdenken“ der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen (Dresden) erschienen ist. Wie sie schreibt, ist für Evangelikale die Bibel Lebens- und Glaubensgrundlage: „Sie glauben häufig nicht nur an Gott, sondern auch an das Böse, an den Teufel, sie glauben an das Jüngste Gericht und sie glauben, dass Jesus auf die Erde zurückkommt. […] Die Evangelikalen „machen an der Kirchenpforte nicht halt“, so Stange. Stattdessen wollten sie die Gesellschaft verändern und riefen zu mehr Engagement in der Politik auf. Mitunter seien ihre Glaubensauffassungen „fundamentalistisch“.“ Weiterlesen

Werbeanzeigen

Kapitalismuskritik ist banal und öde

„Damit es den Armen besser geht, muss nicht der Kapitalismus überwunden werden, sondern der Kapitalismus muss die Armut überwinden. Das steht nicht im Gegensatz zur päpstlichen Forderung, dass Geld nicht zum alleinigen Lebensziel werden dürfe. Der Kapitalismus ist das beste Mittel, um Wohlstand zu erwirtschaften. Er gehört aber eingebettet in übergeordnete Werte. Die Freiheit eines jeden, sein Glück selbst zu bestimmen, solange er dafür die Verantwortung übernimmt, ist für uns der zentralste. Mit der Förderung von Chancen-, nicht Ergebnisgleichheit und einem vernünftigen sozialen Sicherheitsnetz trägt die Gesellschaft dazu Wichtiges bei. Ethische Normen wie Rechtschaffenheit, Verlässlichkeit, Masshalten und bei allem Individualismus auch Solidarität bilden den Nährboden. Sie können erlernt, aber nicht einfach vom Staat befohlen werden. Religion und Ethik mögen Grosses leisten, um solche Werte und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Der Verlust der Bedeutung der Kirchen und das vermeintliche Ende des Systemwettbewerbs nach dem Fall der Mauer haben da ein gewisses Vakuum hinterlassen. Doch Kapitalismuskritik wird es nicht füllen können. «Kapitalismus für alle» wäre das verheissungsvollere Programm für 2014.“

Der ganze Text in der NZZ