Die Hassobjekte der Nation

Und so sehen sie aus, die „Verfassungsfeinde“ und „Obskuranten“, vor denen Deutschland erzittert, wenn es sich nicht gerade über Putin, die NSA oder Israel empört:

@ Deutsch Türkische Kulturolympiade

@ Deutsch Türkische Kulturolympiade

Wie jedes Jahr entblöden sich „Qualitätsmedien“ nicht, die Deutsch-Türkische Kulturolympiade in die Nähe dunkler Machenschaften zu rücken und Politiker, die sie besuchen, Grußworte sprechen oder die Schirmherrschaft darüber übernehmen, anzugreifen.

Die türkischen Kulturolympiaden finden jährlich in aller Welt statt. Sie laufen ab wie ein Kultur- und Talentwettbewerb, Kinder und Jugendliche aus aller Welt nehmen daran teil. Hinter der Olympiade steht die Hizmet-Bewegung, die in über 140 Ländern Bildungseinrichtungen unterhält. Mehrere tausend Teilnehmer tragen unter anderem Lieder und Gedichte in türkischer oder in ihrer Landessprache vor, jeder Teilnehmer jeweils in der Sprache, die nicht die eigene Muttersprache ist. Für Kinder und Jugendliche aus Syrien, die in der Türkei und anderen Ländern in Flüchtlingslagern leben, ist die Teilnahme an dem Wettbewerb beispielsweise eine der wenigen Möglichkeiten, dem tristen Alltag zu entfliehen.   Weiterlesen

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Statt eines Kommentars zu Hitzlsperger

Ceterum censeo, dass die wohlfeile Erregung über die Kritik Bernd Luckes am Medienhype rund um das Hitzlsperger-Bekenntnis sich nur vordergründig an den entsprechenden zwei oder drei Halbsätzen der Rede entzündet.

Das wahre „Jehova“, das Lucke gesagt hat, war eher seine Kritik an der Krippenideologie und dass er „Verfallserscheinungen“ auch als solche bezeichnet hat…

AfD Hessen wieder auf Kurs

Beim außerordentlichen Landesparteitag der AfD Hessen wurde heute die bisherige Vize-Sprecherin Joana Cotar zur neuen Landessprecherin gewählt. Dem „Klassenbewussten Kleinbürger“ fiel die Dame bis dato auf facebook des Öfteren mit Wortmeldungen auf, die sehr vernünftig klangen. Von daher kann man ihr und der AfD zu dieser Wahl auf jeden Fall gratulieren.

Bundesvorstandssprecher Konrad Adam räumte ein, dass die Partei möglicherweise „zu schnell gewachsen“ sei: „Es sind anfangs viele Leute zu uns gekommen, die wir mit offenen Armen empfangen haben. Aber vielleicht passen einige nicht so gut zu uns.“

Parteisprecher Bernd Lucke stellte vor allem die Krippenideologie in Frage und brach eine Lanze für Ehe und Familie.

In Summe also positive Nachrichten. Die AfD Hessen erteilt Quertreibern eine Absage und positioniert sich vorausschauend und liberal-konservativ.

Einen kleinen Eindruck vom Parteitag bietet die FAZ mit einem kurzen Ausschnitt aus Bernd Luckes Rede.

AfD Hessen: Letztes Stelldichein der Berufsquerulanten?

Delegierter in spe des noch amtierenden Landesvorstandes? (Bild: Wikipedia)

Delegierter in spe des noch amtierenden Landesvorstandes? (Bild: Wikipedia)

Die „Frankfurter Rundschau“ liefert im Vorfeld des Landesparteitages der AfD in Hessen eine Kostprobe ihres Verständnisses von Qualitätsjournalismus.

Bereits in der Vorweihnachtszeit musste mittels eines Sonderparteitages interveniert werden, weil einige Querulanten offenkundig in einem Anflug von Selbstüberschätzung meinten, einen Zwergenaufstand proben zu müssen. Dieser ging fürs Erste schief, allerdings gelang es angesichts konzertierter Querschüsse einer kleinen, aber aktivistischen Minderheit nicht, eine dauerhaft befriedigende Lösung für den Landesverband zu finden.

Der Problemverband, der bereits zur Landtagswahl ein wesentlich schlechteres Ergebnis zu verzeichnen hatte als die Bundespartei am Tag der gleichzeitig stattfindenden Bundestagswahl, wurde weiterhin von Personen geprägt, die sich hinsichtlich einer produktiven Parteiarbeit als integrationsresistent erwiesen. Weiterlesen

Wenn der Staat Eltern für Idioten hält…

„Ich höre schon den Aufschrei, denn so was zu denken, gehört sich nicht im einstigen Land der Dichter und Denker. Doch in den meisten europäischen Ländern ist es möglich. Länder, die nicht unterentwickelt sind: Österreich, Frankreich, Großbritannien und Dänemark. Dort gibt es eine Bildungspflicht, die aber nicht zwingend mit einer Schulpflicht einhergehen muss. Die Kinder werden zu Hause von Eltern oder auch Privatlehrern unterrichtet – und müssen sich für Abschlüsse und Zeugnisse dem staatlichen Prozedere stellen. Das funktioniert nicht, meinen Sie? Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtete über eine Familie aus Norddeutschland, die nach Frankreich umgezogen war, um ihrem Sohn den Schulbesuch zu ersparen. Zur Prüfung kamen sie zurück nach Deutschland. Obwohl jahrelang nicht im staatlichen Schulunterricht, schaffte der 16-jährige Moritz den Realschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von 1,4.“

(Klaus Kelle in der RP Online…)

Schwarz-grünes Hessen gegen die Republikflucht

Aus dem Comic "This Godless Communism", Treasure Chest 1961

Aus dem Comic „This Godless Communism“, Treasure Chest 1961

Die Medien und das „Bildungsbürgertum“ haben es der Bundes-CDU immer noch nicht verziehen, dass sie ihr „Wunschprojekt“ Schwarz-Grün nicht auf Bundesebene umgesetzt hat.

Nun spricht die Bilanz derartiger Unterfangen ja eine klare Sprache: Nach der ersten schwarz-grünen Koalition in Hamburg wurde die Union mit -20% geradezu pulverisiert, während die SPD unter Olaf Scholz erstmals seit die absolute Mehrheit errang. Wenig später versuchte Norbert Röttgen sein Glück. Der Minister, der schon mal jedem Bürger ein persönliches CO2-Kontingent zugeteilt sehen wollte, war so optimistisch, dass er die schwarz-grünen Gedankenspiele gar nicht erst bis nach der Wahl auf kleiner Flamme kochte – und wurde vom Wähler mit einem Minus von 8% in die Wüste geschickt. Im Saarland war es die FDP, die an Stelle der CDU die Prügel für „Jamaika“ einstecken musste – jedoch wurde die Union auch hier vom Wähler in eine Große Koalition gezwungen.

Irgendwas an der Botschaft „Wir wollen keine Steigbügelhalter der Grünen wählen“ scheint die Union aber immer noch nicht verstanden zu haben. Und deshalb fand sich nun in Hessen eine Koalition der German Angst zusammen – und prompt waren die Panik vor der „menschengemachten Klimakatastrophe“, vor dem Fracking, vor Kohle und Atomkraft bzw. überhaupt vor allem, was nach Lebensqualität riecht, und jene vor der Einwanderung, vor religiösen Minderheiten und vor allem, was nicht der imaginären „Leitkultur“ entspricht, vereint wie Meerjungfraumann und Blaubarschbube.   Weiterlesen