UNO, halt’s Maul!

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UNO will nicht nur dem Vatikan ihre Agenda diktieren.
@ frankoko

Was macht eine NGO zur NGO? Nun, dass sie eine „Nichtregierungsorganisation“ ist. Sie regiert nicht. Regiert sie nicht, weil sie so unpolitisch ist und nur ein Verein wie der ADAC, ein Zusammenschluss wie die Gewerkschaft oder irgendein loses Netzwerk ist? Nein. NGOs sind im Regelfall sogar höchst politisch und wenn Medien über ein bestimmtes politisches Thema berichten, werden dazu nicht nur die Stimmen der in der gesetzgebenden Körperschaft vertretenden Parteien eingeholt, sondern in gleichem Ausmaß auch die von NGOs, die sich des jeweiligen Themas in besonderem Maße verschrieben haben.

Warum aber regieren NGOs dann nicht? Warum bringen sich ihre Wortführer nicht in bestehende Parteien ein und bewerben sich um Mandate? Nun, nicht selten machen sie das sogar. Einzig gelingt es ihnen nicht, die nötigen Mehrheiten zu erzielen, um auf die Wahlliste gesetzt zu werden, geschweige denn, gewählt zu werden. Und warum nicht? Nun, aus dem gleichen Grund, warum die NPD oder die MLPD nicht an der Regierung sitzen: Ihre Agenden sind der Mehrheit der Bürger schlichtweg zu extrem.

Warum erhalten NGOs aber dennoch ein so hohes Maß an Aufmerksamkeit? Auch dafür gibt es Gründe. Zum einen ergreifen neben Studienabbrechern und sonstigen in der freien Wirtschaft wenig gefragten Personen nicht zuletzt Personen den Journalistenberuf, die einen überdurchschnittlichen Drang verspüren, ihre ideologische Agenda in die Massen zu tragen. Diesen ist es ein Vergnügen, Gleichgesinnten in NGOs eine breite Öffentlichkeit zu verschaffen. Zum anderen aber gibt es über- und supranationale Zusammenschlüsse, deren Sinn zwar nicht selten mit guten Gründen in Frage gestellt wird, die aber dennoch über massive finanzielle Mittel und offenbar über genug Zeit verfügen, um den ach so „idealistischen“ Vertretern von NGOs Raum für Lobbyismus und nicht selten auch lukrative und repräsentative Posten zu verschaffen.

Schwatzbude für Diktatoren und Terroristen

Dazu gehört unter anderem die UNO (im Finnischen beschreibt diese Buchstabenfolge übrigens das Wort für „Idiot“). Wirklich relevant an dieser war von jeher nur der Weltsicherheitsrat mit seinen fünf ständigen Mitgliedern. Seit dieser regelmäßig durch die Blockade eines oder mehrerer Akteure am Handeln gehindert wird, fallen die weltpolitisch wichtigen Entscheidungen zunehmend entweder auf der Basis direkter Telefongespräche, kurzfristiger Konferenzen oder im informellen Rahmen von Tagungen wie der Münchener Sicherheitskonferenz, wo Diplomaten oder auch Staatschefs selbst abseits eines strengen Protokolls vorab aushandeln können, was danach pro forma in Einrichtungen wie dem Weltsicherheitsrat abgesegnet wird.

Wozu dann aber überhaupt noch die UNO, die jedem zahlenden Mitgliedsstaat – und bedeutende Mitgliedsstaaten wie die USA bezahlen nicht immer – horrende Kosten verursacht und deren Vollversammlung regelmäßig zur Schwatzbude und zum Selbstinszenierungsforum für Diktatoren, Terroristen und eben NGOs mit extremistischer Agenda wird?

Brauchen wir eine Traditionspflege zu Gunsten einer Einrichtung, die zu Zeiten des berühmtesten Alzheimer-Patienten der Welt, Dr. Kurt Waldheim, der Sowjetunion eine Infrastruktur zur Spionage eröffnet haben soll, gegen die heutige NSA-Befugnisse als außerordentlich restriktiv erscheinen? Müssen wir für die regelmäßigen Belehrungen seitens des UN-Menschenrechtsrates, in dem derzeit unter anderem so kompetente Länder wie China, Saudi-Arabien, Vietnam oder Kuba vertreten sind, auch noch eine teure Infrastruktur mitfinanzieren?

Sollten nicht die NGOs und Schurkenstaaten, die regelmäßig unter dem Dach der UNO gerne um die Welt jetten, um ihre Anti-Israel-, Weltentvölkerungs-, Pro-Abtreibungs-, Gender-, Antikapitalismus-, Öko-, Frühsexualisierungs- oder Umverteilungsagenda zu pushen, diesen Konferenztourismus selbst finanzieren müssen? Ebenso wie die im doppelten Sinne des Wortes „Schlachtenbummlerfahrten“ wie nach Srebrenica oder Ruanda, wo die durch die UNO vertretene „Weltgemeinschaft“ durch aktives Zusehen geglänzt hat?

Der Vatikan im Visier des „Kinderrechtskomitees“

Möglicherweise verfüge ich nicht über das erforderliche „kritische Bewusstsein“ und die erforderliche Anzahl an Doublethink-Lektionen, um die Weisheit hinter den Wertmaßstäben zu erkennen, die das Handeln von UN-Einrichtungen prägen. Ich will auch dem Vatikan keinen Vorwurf dahingehend machen, dass er zu blauäugig gehandelt hätte, als er sich als Unterzeichner der Kinderschutzkonvention erstmalig einer turnusmäßigen Evaluierung durch das „UN-Kinderrechtskomitees“ (UNCRC) unterzogen hatte.

Fakt ist: Statt die Bemühungen kirchlicher Institutionen beim Aufbau von Infrastruktur und Bildungseinrichtungen in armen Ländern zu würdigen, fühlte sich das Komitee berufen, den Vatikan hinsichtlich einer angeblich unzureichenden Untersuchung von Kindesmissbrauchsfällen im katholischen Klerus zu schulmeistern.

Dass diese strukturelle Eigenheit von Verfassungsstaaten in Failed States wie einem nicht unerheblichen Teil der Herkunftsländer der Komiteemitglieder oder roten Shitholes wie Schweden, aus dem die Berichterstatterin stammt, nicht immer nachvollzogen zu werden scheint, ändert jedoch nichts daran, dass ein Offizialdelikt wie Kindesmissbrauch auch in dem 1% aller Fälle, in denen dies durch katholische Geistliche geschieht, gar nicht von kirchlichen Institutionen zu untersuchen ist, sondern von der Staatsanwaltschaft jenes Staates, in dem dieses sich ereignet hat. Und wenn man sich beispielsweise dagegen ausspricht, dass „Schariagerichte“ die Rechtspflege an Stelle staatlicher Strafverfolgungsbehörden übernehmen (was in unseren Breiten im Regelfall nicht deren Intention ist), dann muss man konsequenterweise auch die Verfolgung strafrechtlich relevanter Verfehlungen katholischer Geistlicher staatlichen Gerichten überlassen und nicht kirchlichen Instanzen.

Das Recht, gekillt zu werden

Damit nicht genug, möchte das UNCRC der Katholischen Kirche jetzt auch noch vorschreiben, wie sie die Bibel zu interpretieren und wie sie ihre Lehre in Fragen wie Homosexualität, Gender und Abtreibung auszugestalten hätte. Offenbar gehört zu den „Kinderrechten“ nach der UN-Konvention auch das Recht, im Mutterleib getötet zu werden.

Dass die UNO und die unter ihrem Dach versammelten NGOs ganz massiv die Agenda kulturmarxistischer Gesellschaftszersetzung verfolgen, hatte bereits vor wenigen Jahren auch der bereits in zahlreiche Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Entwicklungsländern involvierte UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) unterstrichen, als er eine bildungspolitische Anregung der Genossin Diane Schneider in UN-Gremien vertretenen US-Lehrervereinigung „National Education Association“ (NEA) aufgriff.

Dieser zufolge „müssen Oralsex, Masturbation und Orgasmen im Schulunterricht gelehrt werden“, so Schneider vor einem Forum zum „Kampf gegen Homophobie und Transphobie“. Der Gedanke der Sexualerziehung bliebe ein Oxymoron, wenn diese auf Abstinenz basiere oder es die Möglichkeit eines Opting-Out gäbe. Lesern dieses Blogs dürfte diese Idee nicht unbekannt sein – sie begegnete uns erst vor wenigen Monaten im Zusammenhang mit dem Estrela-Bericht, der durchs Europaparlament gepeitscht werden sollte.

Allerdings kann man der UNO zumindest auf diesem Gebiet nicht immer nur Inkonsequenz vorwerfen: Das mit der aktiven Bemühung um das Kinderrecht auf sexuelle Befreiung haben UN-Soldaten in der Elfenbeinküste schon eifrig vorvollzogen. In Aleppo oder Homs dürfte dies derzeit für die UN noch mit unkalkulierbaren Risiken verbunden sein, aber vielleicht kann das UNCRC ja ein paar Kondome und Unterrichtsmaterialien zur Schärfung des Genderbewusstseins von Vierjährigen hinschicken. Denn das dürfte ja offenbar das sein, was die Leute dort am dringendsten brauchen…

Wie dem auch sei: Wer Kindern wirklich etwas Gutes tun will, streicht dem korrupten, unfähigen Haufen UNO samt den dort versammelten, steinzeitmarxistischen NGOs alle finanziellen Mittel, wirft sie aus ihren mondänen Bonzenburgen hinaus und baut diese stattdessen in gigantische Shopping Malls mit Indoorspielplätzen, Fastfoodrestaurants und Fahrgeschäften um.

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Ein Gedanke zu „UNO, halt’s Maul!

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