„Klammheimliche Freude“ anno 2014

Dr. Sabine Schiffer über die selektiven Terroristenversteher in unseren „Qualitätsmedien“.

„Statt Mitgefühl mit den Opfern und Empörung über die Täter, hört es sich über weite Strecken so an wie ein Ringen um Verständnis für die Opfer Putins im Nordkaukasus. Die Terroristen werden ohne Umschweife als Folge einer verfehlten Kontroll- und Gewaltpolitik in der kriegsgeschüttelten Region gesehen. Obwohl die Opfer der Anschläge auf einen Bus und den Bahnhof in Wolgograd normale Menschen und Bürger eines Landes sind, scheint es wie selbstverständlich, dass der Anschlag Putin und seinem Prestigeprojekt „olympische Winterspiele“ gegolten habe. Diese Personalisierung wirkt nicht nur reduktionistisch, sondern irgendwie scheint sie auch die Gewalt zu rechtfertigen.“

Weiter auf DTJ.

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